Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) - Der besondere Ansatz zu mehr Lebensqualität

Erfolgreicher zweiter Tag der Arzneimitteltherapiesicherheit in Essen: Die Caritas Sozialstationen Ruhr gGmbH luden zu Fachvorträgen und sensibilisieren zu einem bedeutendem Thema. Die Einführung von Konzepten zur Arzneimitteltherapiesicherheit steigert nicht nur nachhaltig die Lebensqualität der Patienten, sondern erspart den Kassen deutschlandweit Kosten in Milliardenhöhe.

Essen, 16. November 2017 – Die Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) tritt immer stärker in den Fokus der Fachöffentlichkeit. Neben der Sicherheit für Patienten kann durch die Einführung von Konzepten zur Arzneimitteltherapiesicherheit deutschlandweit Kosten u.a. durch die Vermeidung von arzneimittelbedingten Krankenhausaufenthalten zwischen 0,82 und 1,30 Milliarden Euro eingespart werden.

Zudem tragen die Effekte der AMTS deutlich zur Steigerung der Lebensqualität der Patienten bei.

Der 2. Tag der Arzneimitteltherapiesicherheit, der von den Caritas Sozialstationen Ruhr gGmbH (CSR) jährlich im Rahmen des Projekt cariSave veranstaltet wurde, stellte in den Räumlichkeiten der AOK Rheinland/Hamburg die Sensibilisierung und die Kommunikation zwischen den an der Medikation beteiligten Berufsgruppen in den Mittelpunkt.

Nahezu 80 Anmeldungen von fast allen beteiligten Berufsgruppen bestätigten die Brisanz des Themas. So verführten die Vorträge zum Thema Schnittstellenkommunikation und der sicheren Arzneimitteltherapie im höheren Lebensalter zu einem gemeinsamen fachlichen Diskurs und setzten für die geplanten zeitlichen Freiräume den ersten Anreiz, sich zu diesem bedeutenden Thema zu vernetzen.

In weiteren Beiträgen wurden Lösungsansäte zur Umsetzung der AMTS vorgestellt. Zum überzeugte der mediTimer, als alternativer und sicherer Lösungsansatz für die stationäre Altenhilfe. Zum anderen präsentierte Frau Queckenberg ihren „aporello“ als bedeutendes und wegweisendes Nachschlagewerk für den Pflegealltag.

Im Abschließenden Vortrag stellte Herr Wittebrock, Geschäftsführer und Fachbereichsleiter der Caritas Sozialstationen Ruhr gGmbH das Weiterbildungskonzept für den Arzneimittelbeauftragten vor, welche ab April 2018 über den Fort- und Weiterbildungskatalog des Caritasverbandes für das Bistum Essen e.V. angeboten wird.

„Wir sind fest davon überzeugt, dass dieses Thema einer besonderen Kompetenz bedarf, um sich den besonderen Herausforderungen der Zukunft kompetent und zuverlässig zu stellen“, so Herr Jörn Ardey, Qualitätsmanagementbeauftragter der Caritas Sozialstationen Ruhr gGmbH in Essen.

Diese Aussage untermauerte er mit den Erkenntnissen aus der neuen Auflage des AMTS-Konzeptes cariSave, dass ca. ein Drittel der ambulanten Leistungen der Sozialstationen im Bereich der Arzneimitteltherapie erbracht wird. Die Teilnehmer der Veranstaltung erhielten von den beiden Autoren Herr Wittebrock und Herr Ardey den elektronischen Zugriffauf das Gesamtkonzept cariSave als einen wichtigen Impuls zur nachhaltigen Zusammenarbeit.

Weitere Information zum 2. Tag der Pflege und zum Konzept cariSave finden Sie hier auf unserer Webseite.